Was kann der Master of Business Administration und wie trägt E-Learning zum Lernerfolg bei? – ein Interview mit Senior Marketing Manager Ing. BEd. Dipl.Ing. Wolfgang Müller MSc.

Was ist der MBA?

Die Abkürzung MBA steht für den Master of Business Administration. Dieser richtet sich an Absolventen unterschiedlicher Fachbereiche, welche bereits längere Zeit Berufserfahrungen gesammelt haben und sich nun für Management-Positionen qualifizieren möchten.

Es handelt sich beim MBA somit um ein postgraduales Studium, welches Studierende auf Tätigkeiten im Middle- und Top-Management vorbereitet. Zu beachten ist, dass sich über die Jahre diverse Spezialisierungen gebildet haben – so bietet beispielsweise die ELC E-Learning Consulting GmbH in Kooperation mit der FH Burgenland MBA Fernstudiengänge in den Bereichen Business Management, Finance sowie Projekt- und Prozessmanagement an.

Hinsichtlich Anerkennung ist zu sagen, dass der MBA als akademischer Titel Bologna-akkreditiert ist. Der Master of Business Administration ist als Masterstudium eingeordnet und erfordert das Anfertigen einer Master Thesis.

 

Wer studiert das und was kann ich hinterher damit machen?

Aufgrund der hohen Flexibilität hinsichtlich Umfang und Vertiefungen richten sich MBA-Studiengänge an unterschiedliche Zielgruppen. Dies spiegelt sich auch in den Studierenden unserer MBA-Programme wider. Das Spektrum reicht dabei von 22-jährigen, welche konsekutiv studieren – also den MBA direkt nach dem Bachelor starten – bis hin zu erfahrenen Führungskräften mit mehreren Jahrzehnten Berufserfahrung, welche sich weiter fortbilden oder ihr Wissen auffrischen möchten. Nicht unerwähnt bleiben dürfen alle Frauen, welche sich während der Karenzzeit fortbilden möchten.

Besonders hervorzuheben möchte ich die Möglichkeit, auch ohne Vorstudium einen MBA zu beginnen. Eine Aufnahme des MBA-Studiums ist auch mit Matura, Abitur oder Meisterprüfung sowie zumindest fünfjähriger Berufspraxis möglich. Sollte ein Interessent weder über Matura noch über Abitur verfügen, besteht die Möglichkeit, eine spezielle Aufnahmeprüfung zu absolvieren. In diesem Fall müssen zusätzlich zumindest drei Jahre Berufserfahrung vorliegen.

Gemein ist de MBA-Studierenden in der Regel, dass sie berufsbegleitend studieren. Ein MBA ist entsprechend praxisorientiert aufgebaut – das Wissen sollte unmittelbar eingesetzt werden können. Viele MBA-Studiengänge sind entsprechend als Teilzeit- oder Fernstudium konzipiert, sodass der Vereinbarkeit mit Job und Familie nichts im Wege steht.

Absolventen des MBA sind in der Lage, Führungspositionen einzunehmen. Sie verfügen über ein breites, fundiertes wirtschaftliches Fachwissen. Zugleich wird der unternehmerische Scharfsinn geschult, um sich beispielsweise mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen.

 

Was macht ein MBA beruflich?

Hier ist zwischen Studierenden und Absolventen zu differenzieren. Studierende des MBA kommen aus verschiedensten Richtungen. Manche sind bereits im Management tätig, andere bereiten sich mit dem MBA auf einen Aufstieg in ebendieses vor.

Wo Absolventinnen und Absolventen eines MBA-Studiums zu finden sind, lässt sich aufgrund der vielen Spezialisierungen pauschal nicht beantworten. Aus unserer Erfahrung sind Alumni in der Regel Entscheidungsträger in ihrem Unternehmen.

 

Wie wichtig ist ein Masterstudium für die Karriere der jungen Menschen?

Ich würde das gar nicht zwingend auf junge Menschen reduzieren. Erfahrungsgemäß ist ein Masterstudium für sämtliche Personen, welche Ambitionen bezüglich einer Funktion im höheren Management hegen, ein wichtiger und richtiger Schritt. Regelmäßig ist ein brauchbarer Praxisbezug im Studium erst im Master vorzufinden. Gerade für künftige Entscheidungsträger ist anwendungsorientiertes Wissen unumgänglich.

 

Treibt das die Karriere voran?

Zahlreiche Studien belegen die Vorteile, die mit dem Abschluss eines postgradualen Studiums einhergehen. Bekräftigt wird das auch durch den Kontakt mit unseren Absolventen. Karrieretechnisch hat sich der MBA bei allen Studierenden kurz- bis mittelfristig bezahlt gemacht.

 

Wie lange muss ich dafür studieren?

Die Studiendauer richtet sich nach der Anzahl der ECTS-Punkte. Wie bereits erwähnt, können MBA-Studiengänge äußerst flexibel gestaltet sein – dies trifft nicht nur auf den Inhalt zu, sondern auch auf den Umfang des Studiums. Unterschieden wird zwischen MBA-Programmen mit 60, 90 und 120 ECTS-Punkten. Die entsprechende Regelstudiendauer bewegt sich zwischen 12 und 24 Monaten. Dazu muss man allerdings sagen, dass die individuelle Studiendauer auch abweichen kann, insbesondere bei Online- und Fernstudiengängen. So gibt es zum Beispiel bei den MBA-Fernstudiengängen der ELC in Kooperation mit der FH Burgenland keinerlei Präsenzveranstaltungen – das gesamte Studium findet online statt und Studierende können sich ihr Studium ganz individuell einteilen.

 

Warum lohnt sich das im E-Learning?

Zunächst einmal haben wir erkannt, dass eine hohe Nachfrage nach berufsbegleitenden Masterstudiengängen vorliegt. Da digitales Lernen mittlerweile gängig ist und diese Entwicklung weiter zunehmen wird, lag es für uns auf der Hand, MBA-Fernstudiengänge auf E-Learning-Basis anzubieten. Vorteil eins ist klar: Wer online studiert, kann sich das Studium frei einteilen. Studierende müssen keinerlei Präsenzveranstaltungen besuchen, profitieren dank des interaktiven Online Campus trotzdem von persönlicher Betreuung und Networking mit anderen Studierenden. Da auch Klausuren zur Gänze online absolviert werden, ist der Zeitgewinn relativ zu Präsenzstudien enorm. Der zweite wesentliche Vorteil liegt in der Natur des E-Learnings: Durch multimediale Lehrinhalte ist es möglich, allen Lerntypen die optimale Lernerfahrung zu bieten. Nur so kann Wissen nachhaltig vermittelt werden. Sämtliche MBA-Programme verfügen über ein 360°-Lernkonzept. Studierende können de facto über alle Endgeräte auf Skripten zugreifen – darunter PC, Tablet, Smartphone und sogar eine eigens optimierte eBook-Version. Natürlich können die Unterlagen auch ausgedruckt werden. Um das Erlernte zu festigen, findet der Student zahlreiche Videos, welche Sachverhalte näher erläutern oder mit Fallbeispielen das Wissen erweitern. Hinzu kommen interaktive Übungen, welche Studierende ebenfalls auf fast allen Endgeräten erledigen können. All dies im Zusammenspiel mit Selbstkontroll-Elementen, regelmäßigen Hausarbeiten und Multiple-Choice Tests sorgen für eine ideale Lernumgebung, welche auf unterschiedliche Lerntypen zugeschnitten ist.

Das Feedback fällt diesbezüglich entsprechend positiv aus. Auf Lorbeeren ausruhen kommt für uns als Anbieter jedoch nicht infrage. Für 2018 ist ein weiterer Ausbau der Lernplattform geplant. Hier greifen wir Wünsche der Studierenden auf und werden Online-Vorlesungen, Interviews und Podcasts integrieren.

 

Was kostet mich das Studium pro Monat und im gesamten?

Anders als andere Anbieter setzen wir auf Transparenz. Üblicherweise setzen sich Studiengebühren für berufsbegleitende MBA-Programme aus Ausbildungskosten, Kosten für Studienmaterialien, Prüfungsgebühren und Gebühren für Überschreitung der Regelstudienzeit zusammen. Die E-Learning Consulting GmbH bietet Studierenden einen all-inclusive Tarif, auch wenn man länger als gesetzlich vorgeschrieben studiert. Immerhin basiert ja das Modell des Fernstudiums auf Flexibilität – alles andere wäre also pervers. Die Studiengebühren für MBA Studiengänge ohne Präsenz belaufen sich auf 8.900 Euro. Die Kosten für MBA-Programme im blended-learning-Format, also mit 12,5 Präsenztagen im Laufe des Studiums, betragen 9.900 Euro. Interessenten ist oftmals nicht bewusst, dass umfangreiche Förderungen existieren. Überdies können die Studiengebühren und die mit dem Lehrgang verbundenen Kosten steuerlich als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgesetzt werden. Dadurch kann die finanzielle Belastung eines MBA-Studiums erheblich gemindert werden – regelmäßig um rund 50 %.

 

 

Interview durchgeführt von Manuel Fink, Student des Masterstudiengangs “Media Management”, am 27.12.2017