Prüfungen erfolgreich absolvieren - ohne Präsenz

Leistungsbeurteilung

Laut Curriculum ist für jedes einzelne Modul ein Multiple-Choice-Test und eine Hausarbeit vorgesehen. Beide Leistungsnachweise müssen positiv beurteilt werden, wobei der Multiple-Choice-Test mit 40% und die Hausarbeit mit 60% in eine Gesamtnote pro Modul einfließen.

  • Multiple-Choice-Tests: Diese können von zu Hause absolviert werden, sind zeitlich limitiert und es erfolgt eine Überwachung der Prüfungssituation mittels Webcam-Snapshots. Die angefertigten Snapshots werden nach Zufallsprinzip zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Prüfung gemacht und direkt im Test hinterlegt bzw. archiviert. Somit wird die Eigenständigkeit der Prüfungsleistung sichergestellt.
  • Hausarbeit: Die Hausarbeit stellt eine eigenständige Praxishausarbeit dar, die gewährleistet, dass die StudentInnen das Gelernte in der Praxis anwenden können. Grundsätzlich wird für jedes Modul eine eigene Hausarbeit vorgegeben, gerne können die StudentInnen die gelernten Inhalte anhand ihres eigenen Unternehmens anwenden.
MBA Fernstudium Prüfungen online studieren

Masterarbeit

Während Ihres MBA-Fernstudiums ist eine Masterarbeit (bzw. wissentschaftliche Projektarbeit) zu verfassen, die Sie nach erfolgreicher Absolvierung der Module dann finalisieren. Informationen über den Umfang, die Form, sowie Formatvorlagen und die Beurteilungskriterien finden Sie auf der Lernplattform. Die Themenwahl wird im Rahmen des Moduls „Grundsätze wissenschaftliches Arbeiten“ behandelt.

 

Abschließende Prüfung

Das Fernstudium MBA Business Management und das Fernstudium MBA Finance sowie das Fernstudium MBA Projekt- und Prozessmanagement, die im reinen Fernstudium, also ohne Präsenz abgehalten werden, schließen mit einer Abschlussprüfung ab. Die studienabschließende Leistungsbeurteilung der gegenständlichen MBAs im reinen Fernstudienformat wird in Form einer Präsentation der Masterarbeit mit einer anschließenden fachlichen Prüfung zum Thema der Masterarbeit sowie zu Fachgebieten aus dem MBA Fernstudium abgehalten. Angestrebt wird grundsätzlich eine Abwicklung der abschließenden Prüfung über Internetmedien.

Weitere Informationen zur Abschlussprüfung

Dabei gilt die Prüfungsordnung des Kollegiums der FH Burgenland i.d.g.F.

      • Gemäß FHStG § 3 (2) Z.6 gilt, dass die Weiterbildungslehrgang abschließende Prüfung eine Gesamtprüfung ist, die sich aus der Abfassung einer Masterarbeit und einer kommissionellen Prüfung zusammensetzt.

Diese kommissionelle Prüfung setzt sich aus den Prüfungsteilen:

      1. Präsentation der Masterarbeit,
      2. einem Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten Fächern des Studienplans eingeht, sowie
      3. einem Prüfungsgespräch über sonstige studienplanrelevante Inhalte zusammen.
      • Diese den Weiterbildungslehrgang abschließende kommissionelle Prüfung (Masterprüfung) wird demgemäß vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat abgelegt.
      • Voraussetzungen für die Ablegung der abschließenden Prüfung sind die erfolgte positive Absolvierung aller Lehrveranstaltungen und die erfolgte Approbation der Masterarbeit. Diese Voraussetzungen müssen in der Regel vier Wochen vor Prüfungstermin erfüllt sein.
      • Die Studierenden werden in schriftlicher Form über die Zulassung zur Masterprüfung verständigt. In dieser Verständigung erfolgt ebenfalls die Bekanntgabe der Zusammensetzung des Prüfungssenats, Zeit und Ort der Prüfung sowie Bekanntgabe der Kriterien Leistungsbeurteilung bzw. Hinweis auf den Ort der Veröffentlichung (z.B. Lernplattform).Die Verständigung erfolgt spätestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin.
      • Es werden wenigstens drei Termine in angemessener Verteilung je Studienjahr zur Ablegung der Prüfung angeboten.
      • Wie im FHStG § 16 (3) angeführt, besteht die Prüfungskommission aus dem Kreis aller für die kommissionellen Prüfungen in Frage kommenden Personen. Der Prüfungssenat setzt sich aus den Prüferinnen und Prüfern für jede Kandidatin oder jeden Kandidat zusammen. Der Prüfungssenat, der von der Studiengangsleitung berufen wird, besteht aus der / dem Vorsitzenden, der Erstprüferin / dem Erstprüfer und der Zweitprüferin / dem Zweitprüfer.

Die Prüfungskommission besteht im konkreten Fall aus:

        • Vorsitzender: Lehrgangsleitung (AIM)
        • Erstprüfer: BetreuerIn der Masterarbeit (ELC)
        • Zweitprüfer: Lehrbeauftragter aus dem Lehrgang (ELC)
      • Die Ergebnisse der Leistungsbeurteilung der kommissionellen Prüfungen werden den Studierenden unmittelbar nach der Masterprüfung bekannt gegeben.
      • Die Beurteilung der Weiterbildungslehrgang abschließenden kommissionellen Prüfung erfolgt nach folgenden Kriterien:
        • Bestanden: für die positiv bestandene Prüfung;
        • Mit gutem Erfolg bestanden: für eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Prüfungsleistung;
        • Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden: für eine herausragende Prüfungsleistung.

Die dieser Bewertung zugrunde liegenden Beurteilungskriterien werden den Studierenden in dokumentierter Form (z.B. über die Lernplattform) mitgeteilt.

      • Wie im FHStG § 18 (3) angeführt, kann eine nicht bestandene kommissionelle Gesamtprüfung in Weiterbildungslehrgängen zweimal wiederholt werden. Die im FHStG § 18 (3) angeführte Möglichkeit, in der Satzung zusätzliche Wiederholungsmöglichkeiten vorzusehen, wird nicht aufgegriffen.
      • Wie im FHStG § 15 (1) für mündliche Prüfungen angeführt, ist die Masterprüfung öffentlich zugänglich, wobei der Zutritt auf eine den räumlichen Verhältnissen entsprechende Anzahl von Personen beschränkt werden kann.
      • Wie im FHStG § 15 (1) für mündliche Prüfungen angeführt, wird der Prüfungsvorgang der Masterprüfung protokolliert. Es wird dazu von der / dem Vorsitzenden ein Prüfungsprotokoll verfasst. In das Protokoll wird demgemäß der Ort und die Zeit der Prüfung, die Namen der Mitglieder des Prüfungssenats, die Namen der oder des Studierenden, die gestellten Fragen, die erteilten Beurteilungen gemäß den bekannt gegebenen Kriterien der Leistungsbeurteilung, die Gründe für eine etwaige negative Beurteilung sowie allfällige besondere Vorkommnisse aufgenommen. Das Prüfungsprotokoll wird mindestens ein Jahr ab der Bekanntgabe der Beurteilung aufbewahrt.
      • Wie im FHStG § 15 (3) für mündliche kommissionelle Prüfungen vorgesehen, hat jedes Mitglied des Prüfungssenats während der gesamten Prüfungszeit anwesend zu sein; dieser Verpflichtung kann allenfalls auch durch den Einsatz von elektronischen Medien nachgekommen werden.

 

Zusätzliche Details zur abschließenden Prüfung:

Die Kandidatin oder der Kandidat hält im Rahmen der abschließenden Prüfung einen Fachvortrag über die verfasste Arbeit und stellt die darin gewonnenen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisse vor. Danach findet die fachliche Diskussion statt, welche Fragen zur Masterarbeit selbst, sowie zu Fachgebieten aus dem Lehrgang im wissenschaftlichen wie praxisrelevanten Umfeld beinhaltet. Im Zuge der fachlichen Diskussion bzw. Prüfung wird besonderer Wert auf inhaltliche Zusammenhänge gelegt. Die KandidatInnen müssen in der Lage sein, modulübergreifende Fragen aus Meta-Sicht zu beantworten und Zusammenhänge sowie Verständnis der Inhalte vorweisen können.

Von der Prüfungskommission wird eine numerische Endnote vergeben. Die Dauer beträgt 30 min., wobei in den ersten 10 min. die Masterarbeit ohne Hilfsmittel präsentiert wird und nachfolgende Punkte von den StudentInnen diskutiert werden müssen:

      • Problemstellung
      • Fragestellung
      • Vorgehensweise
      • eingesetzte Methoden
      • Ergebnisse
      • Verortung der Arbeit und Ergebnisse im wissenschaftlichen bzw. praxisrelevanten Umfeld
      • Conclusio und Reflexion

Als Unterstützung sind den beiden Prüfenden sowie dem bzw. der Vorsitzenden jeweils ein Abstract sowie die gesamte Masterarbeit elektronisch zur Verfügung zu stellen.

Es folgt eine ca. 20-minütige prüfende und vertiefende Befragung zum wissenschaftlichen und praxisrelevanten Umfeld der Masterarbeit sowie zu den Inhalten des Lehrgangs durch zwei Prüfende (2 x ca. 10 min.).

Der Prüfungsstoff bzw. die Prüfungsliteratur bezieht sich grundsätzlich auf alle im Curriculum enthaltenen Module. Prüfungsfragen werden aus dem thematischen Umfeld der Masterarbeit und den Wissensgebieten des jeweiligen Lehrgangs gestellt. Eine Festlegung auf bestimmte Prüfungsfächer ist nicht vorgesehen, d.h. der/die KandidatIn vereinbart mit den vorgeschlagenen PrüferInnen kein gesondertes Prüfungsthema.

Nachfolgende Beurteilungskriterien sollen herangezogen werden, wobei jeder Teil positiv sein muss:

      1. Präsentation der Masterarbeit: Verständliche Darstellung des Themas (Untersuchungsgegenstand, Problem- und Fragestellung), das eigene Vorgehen (Modell, Ansatz, Methoden) und die wichtigsten Ergebnisse verständlich, strukturiert, bündig und mit jeweils angemessenem Medieneinsatz zu präsentieren. Fähigkeit die eigene Arbeit zu erklären, zu reflektieren und Ergebnisse zu interpretieren è Maximale Punkteanzahl: 40 Punkte
      2. Vorhandenes Fachwissen zum Kerngebiet der Masterarbeit aus dem Lehrgang è Maximale Punkteanzahl: 40 Punkte
      3. Vorhandenes Fachwissen zu weiteren Fachgebieten aus dem Lehrgang è Maximale Punkteanzahl: 40 Punkte

In Summe können im Rahmen der Abschlussprüfung maximal 120 Punkte erreicht werden. Die Bewertung der genannten Punkte erfolgt schriftlich in deskriptiver Form. Eine abschließende Gesamtbewertung der Defensio wird mit einer numerischen Note von 1 bis 5 zusammengefasst. Als Grundlage für alle Notenfindungen dient folgender Notenschlüssel:

Prozentwert Note Grade
100% – 87,50% 1 (Sehr Gut) A
87,49% – 75,00% 2 (Gut) B
74,99% – 62,50% 3 (Befriedigend) C
62,49% – 50,00% 4 (Genügend) D
49,99% – 0% 5 (Nicht Genügend) E

 

Die Beurteilung der Weiterbildungslehrgang abschließenden kommissionellen Prüfung erfolgt nach folgenden Kriterien:

 

      • Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden: Prozentwerte 100% bis 94%.
      • Mit gutem Erfolg bestanden: Prozentwerte 93,9% bis 87,5%;
      • Bestanden: Prozentwerte 87,4% bis 50%;