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Für ein wertvolles Miteinander. Making People Smarter

Code of Conduct der ELC E-Learning-Consulting GmbH

Wer wir sind

Die ELC E-Learning-Consulting GmbH (ELC) ist Anbieterin digitaler Hochschulweiterbildung im deutschsprachigen Raum. Als Durchführungspartnerin unserer Partnerhochschulen – der Fachhochschule des BFI Wien, der Ferdinand Porsche FERNFH und der LUNEX University – unterstützen wir die Durchführung zeit- und ortsunabhängiger Studien- und Weiterbildungsangebote: von MBA- und LL.M.-Programmen über Hochschulzertifikate und Diplomlehrgänge bis zu Mikro-Zertifikaten.

Unsere Mission lautet: Making People Smarter. Mit digitalen Technologien, interaktiven Tools und KI-gestützten Lösungen gestalten wir flexible und zeitgemäße Bildungsangebote. Aus dieser Rolle erwächst eine besondere Verantwortung: gegenüber unseren Studierenden und Teilnehmenden, unseren Mitarbeiter:innen, unseren Partnerhochschulen, unseren Lieferant:innen und Dienstleister:innen sowie gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Dieser Code of Conduct beschreibt die hierfür geltenden Grundsätze und Erwartungen.

Rollen und Verantwortlichkeiten

Die ELC nimmt die ihr vertraglich und organisatorisch übertragenen Aufgaben in Durchführung, Betreuung, Administration, Technik und Service wahr. Akademische und hochschulrechtliche Zuständigkeiten richten sich nach den Regelungen und Vereinbarungen der jeweiligen Partnerhochschule. Insbesondere Zulassungs-, Prüfungs- und Beurteilungsentscheidungen sowie sonstige akademische Entscheidungen werden ausschließlich im jeweils festgelegten Verantwortungsbereich getroffen.

Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Eskalationswege zwischen der ELC, den Partnerhochschulen und externen Leistungserbringer:innen werden in den jeweils einschlägigen Vereinbarungen, Prozessbeschreibungen oder internen Regelungen festgelegt und bei wesentlichen Änderungen überprüft.

Präambel

Wir, die ELC, setzen uns dafür ein, eine respektvolle, sichere und inklusive Umgebung für Mitarbeiter:innen, Studierende, Teilnehmende, Partner:innen, Lieferant:innen und weitere Personen, die im Rahmen unserer Tätigkeit mit der ELC zusammenarbeiten. Dieser Code of Conduct ist unser gemeinsamer Orientierungsrahmen und gilt für alle Personen in seinem Geltungsbereich. Benachteiligung oder unterschiedliche Behandlung aufgrund insbesondere von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung wird nicht toleriert.

Dieser Verhaltenskodex spiegelt unser Engagement wider, eine offene, einladende und konstruktive Gemeinschaft zu fördern und zu erhalten. Er basiert auf den Werten der Gerechtigkeit, des Respekts, der Integrität und der Verantwortlichkeit, die uns vereinen und die Basis für unser Handeln bilden.

Wir sind überzeugt, dass alle Personen im Geltungsbereich des Code of Conduct die Möglichkeit haben sollen, sich respektvoll und konstruktiv einzubringen. Die darin formulierten Grundsätze unterstützen eine faire Behandlung, nachvollziehbare Erwartungen und ein professionelles Miteinander.

Alle Personen im Geltungsbereich tragen Verantwortung dafür, diese Grundsätze einzuhalten und zu einer Umgebung beizutragen, in der respektvolle Zusammenarbeit, Sicherheit und verantwortungsvolles Handeln möglich sind.

Ziele

Der Code of Conduct und seine regelmäßige Überprüfung dienen dazu, Werte, Erwartungen und Verhaltensnormen der ELC klar zu definieren. Er ist Leitfaden für Mitarbeiter:innen, Studierende, Teilnehmende, Partner:innen, Lieferant:innen, Dienstleister:innen und weitere relevante Stakeholder:innen und beschreibt die wesentlichen Erwartungen an rechtmäßiges, qualitätsorientiertes und ethisches Verhalten.

Dieser Verhaltenskodex unterstützt die Einhaltung anwendbarer gesetzlicher, regulatorischer, vertraglicher und interner Anforderungen. Er ersetzt keine fach- oder prozessspezifischen Regelungen, sondern bildet den übergeordneten Orientierungsrahmen für verantwortungsvolles und qualitätsorientiertes Verhalten.

Gleichzeitig fördert der Code Transparenz und Vertrauen und unterstützt einen fairen, nachvollziehbaren Umgang mit Missverständnissen, Konflikten, Beschwerden und anderen Herausforderungen.

Mit diesem Code of Conduct wollen wir ethisches und regelkonformes Verhalten fördern, Risiken aus Fehlverhalten reduzieren und das Vertrauen unserer Studierenden, Teilnehmenden, Partnerhochschulen, Mitarbeiter:innen und Geschäftspartner:innen stärken.

Der Code of Conduct ist Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems der ELC. Seine Umsetzung wird durch einschlägige Prozesse, definierte Verantwortlichkeiten, geeignete Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen sowie – soweit erforderlich – dokumentierte Nachweise unterstützt.

Geltungsbereich, Verbindlichkeit und Umgang mit Verstößen

Der Code of Conduct gilt für Tätigkeiten, Veranstaltungen, Kommunikation und sonstige Aktivitäten, die im Namen der ELC oder in unmittelbarem Zusammenhang mit ihr stattfinden. Dies umfasst insbesondere digitale Lern- und Kommunikationsplattformen, Online-Lehrveranstaltungen, Webinare, Social-Media-Kanäle, Beratung, Betreuung sowie interne und externe Zusammenarbeit.

Er gilt darüber hinaus für die Zusammenarbeit mit Lieferant:innen, Dienstleister:innen und Auftragnehmer:innen der ELC, insbesondere Autor:innen, Lektor:innen, Fachexpert:innen, Study Coaches sowie IT-, Medien-, Marketing- und Verwaltungsdienstleister:innen. Die für Art, Umfang und Risiko der jeweiligen Leistung relevanten Anforderungen dieses Kodex werden angemessen in Verträgen, Einkaufsbedingungen, Onboarding-Unterlagen oder gesonderten Erklärungen verankert.

Hinweise auf mögliche Verstöße gegen den Code of Conduct werden ernst genommen und nach einem festgelegten Verfahren behandelt. Meldungen werden vertraulich, sachlich und möglichst unparteiisch geprüft; erforderliche Schritte und Ergebnisse werden angemessen dokumentiert. Betroffene Personen werden einbezogen, soweit dies sachgerecht und rechtlich zulässig ist. Personen, die in gutem Glauben Hinweise geben, dürfen daraus keine Benachteiligung erfahren.

Mögliche Maßnahmen richten sich nach Art und Schwere des Verstoßes, den jeweiligen Zuständigkeiten sowie den anwendbaren arbeits-, vertrags-, hochschul- und sonstigen rechtlichen Regelungen. Sie können insbesondere ein klärendes Gespräch, Sensibilisierungs- oder Schulungsmaßnahmen, formale Verwarnungen, Einschränkungen von Aufgaben oder Zugängen, die Beendigung einer Geschäfts- oder Arbeitsbeziehung sowie – sofern erforderlich – rechtliche Schritte umfassen.

Ansprechperson: Prof. Mag. Dr. Regina Michalski-Karl, michalski-karl@e-learning-group.com. Bei einem möglichen Interessenkonflikt der Ansprechperson ist die Geschäftsführung oder eine von ihr benannte unabhängige Stelle einzubeziehen.

Prinzipien und Richtlinien

Kommunikation und Miteinander

  • Wir gehen offen und respektvoll miteinander um und kommunizieren fair.
  • Wir beachten in unserer Kommunikation eine geschlechtergerechte Sprache.
  • Wir unterstützen uns gegenseitig in unserer persönlichen und fachlichen Entwicklung.
  • Konstruktiver Umgang mit Kritik, Wertschätzung und Lob sind uns wichtig.
  • Bei Missverständnissen und Fehlverhalten suchen wir ein klärendes Gespräch.
  • Erreichbarkeit und Verlässlichkeit sind Teil unserer Servicekultur: Anfragen von Studierenden und Interessent:innen bearbeiten wir grundsätzlich innerhalb eines Arbeitstages, sofern für den jeweiligen Service keine abweichende Reaktionszeit festgelegt ist. Ist eine abschließende Bearbeitung innerhalb dieser Frist nicht möglich, erfolgt eine qualifizierte Rückmeldung zum weiteren Vorgehen.
  • In Werbung, Beratung und Vertrieb kommunizieren wir ehrlich und transparent: Wir machen realistische Aussagen zu Studienangeboten, Zulassungsvoraussetzungen, Kosten und Abschlüssen und wecken keine falschen Erwartungen.


Respekt und Diversität

  • Wir bekennen uns zu Diversität und achten Menschen ungeachtet von Geschlecht, Alter, Religionszugehörigkeit, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, physischer oder psychischer Beeinträchtigung und gesellschaftlichem Hintergrund.
  • Unser Miteinander ist geleitet von Respekt und Wertschätzung.
  • Wir fördern eine inklusive Studien-, Lern- und Arbeitsgemeinschaft und berücksichtigen unterschiedliche Lebens-, Lern- und Arbeitssituationen.
  • Bildung soll möglichst vielen Menschen zugänglich sein: Mit flexiblen und digitalen Formaten unterstützen wir insbesondere berufstätige Menschen, Personen mit Betreuungspflichten und Studierende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien. Bestehende Barrieren in unseren Angeboten und Prozessen wollen wir, soweit dies in unserem Einflussbereich liegt, kontinuierlich reduzieren.
  • Wir distanzieren uns von beleidigender und diskriminierender Kommunikation, aggressivem Verhalten, Rassismus, Mobbing und Ausgrenzung sowie von jeglicher Form sexueller Belästigung und sexistischem Verhalten.


Verantwortung

  • Wir bekennen uns zum Prinzip der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit in der Planung, Organisation und Umsetzung des Betriebes.
  • Wir tragen in den von uns übernommenen Aufgabenbereichen Verantwortung für die Qualität von Lehre, Betreuung, Administration und Services und arbeiten dabei eng mit unseren Partnerhochschulen sowie im Einklang mit deren Qualitäts-, Prüfungs- und Akkreditierungsvorgaben zusammen.
  • Bei der Gestaltung von Lehr- und Lernmaterialien berücksichtigen wir Gender-, Diversitäts- und Inklusionsaspekte.
  • Wir gehen mit Daten und Informationen sorgfältig und verantwortungsvoll um und beachten die jeweils anwendbaren Datenschutz-, Vertraulichkeits- und Informationssicherheitsanforderungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
  • Wir vermitteln Zukunftskompetenzen: Unsere Programme greifen gesellschaftlich und beruflich relevante Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf und fördern deren verantwortungsvolle Anwendung in der Praxis.


Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Der Klimawandel ist eine relevante Rahmenbedingung für verantwortungsvolles Wirtschaften. Die ELC berücksichtigt klimabezogene Themen im Rahmen ihrer Kontext-, Risiko- und Chancenbetrachtung sowie bei relevanten Entscheidungen und Maßnahmen. Als digitaler Bildungsanbieter setzen wir insbesondere auf folgende Ansätze:

  • Unser Online-Studienmodell reduziert den Bedarf an Pendel- und Reiseverkehr zu Präsenzterminen und an physischer Lehrinfrastruktur.
  • Wir setzen auf digitale Lernmedien und Prozesse und reduzieren Druckerzeugnisse und Papierverbrauch auf das notwendige Minimum.
  • Wir berücksichtigen Energie- und Ressourceneffizienz bei IT-Infrastruktur, Arbeitsorganisation und Dienstreisen und bevorzugen, wo zweckmäßig, ressourcenschonende digitale Formate.
  • Baumpflanzaktion – ein Baum pro Anmeldung: Im Rahmen unserer aktuellen Baumpflanzaktion lassen wir für jede Anmeldung zu einem unserer Weiterbildungsangebote in Kooperation mit Grow My Tree einen Baum pflanzen. Die Durchführung wird anhand der jeweils verfügbaren Nachweise des Kooperationspartners dokumentiert.
  • Die konkrete Umsetzung der Pflanzprojekte, Standorte und Projektstandards richtet sich nach der jeweils aktuellen Projektdokumentation des Kooperationspartners. Aussagen über Umfang und Wirkung der Projekte werden nur in dem Maß verwendet, in dem hierfür nachvollziehbare und aktuelle Nachweise vorliegen.
  • Mit Studienangeboten zu Nachhaltigkeitsmanagement und verwandten Themen fördern wir Kompetenzen, mit denen Teilnehmende Klima- und Nachhaltigkeitsaspekte in Organisationen verantwortungsvoll berücksichtigen können.
  • Wir beziehen unsere Lieferant:innen und Dienstleister:innen in diese Verantwortung ein (siehe Abschnitt „Zusammenarbeit mit Lieferant:innen und Dienstleister:innen“).

Commitment

  • Wir wissen um die besondere Bedeutung und Wirkung eines vorbildlichen Verhaltens nach innen und außen und tragen zu einem positiven Bild unserer Gemeinschaft bei.
  • Wir gestalten eine innovative und unternehmerische sowie wertschätzende Kultur, in welcher Offenheit, Engagement und Eigeninitiative geschätzt, gefördert und gelebt werden.
  • Wir stellen uns aktiv neuen Herausforderungen und streben nach einer konstruktiven Lösung und einem wertschätzenden Dialog.
  • Wir entwickeln unsere Angebote, Technologien, Prozesse und Services laufend weiter, um Qualität, Verlässlichkeit und Nutzerorientierung von Studienbeginn bis zum Abschluss zu stärken. Dabei nutzen wir unter anderem Rückmeldungen, Beschwerden, Kennzahlen, Auditergebnisse und Erkenntnisse aus Abweichungen als Impulse für Verbesserungen.


Gute wissenschaftliche Praxis

  • Für uns ist wissenschaftliche Integrität ein hohes Gut. Wir orientieren uns an den jeweils anwendbaren Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sowie an den Vorgaben unserer Partnerhochschulen; ergänzend berücksichtigen wir einschlägige Empfehlungen der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI).
  • Wir fördern eine Kultur wissenschaftlicher Redlichkeit, transparenter Quellenverwendung und nachvollziehbarer Arbeitsweisen.
  • Wir dulden kein wissenschaftliches Fehlverhalten, insbesondere kein Erfinden oder Verfälschen von Daten und Ergebnissen, kein Plagiieren sowie keine sonstigen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verstöße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis.
  • Wir unterstützen Mitarbeiter:innen, Lehrende, Partner:innen, Studierende und Teilnehmende beim Aufbau und Erhalt einer entsprechenden Grundhaltung und Handlungskompetenz.
  • Wir achten das Urheberrecht: In unseren Lehr- und Lernmaterialien werden Quellen korrekt zitiert und nur Inhalte verwendet, an denen die erforderlichen Rechte bestehen.

Verantwortungsvoller Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist Teil unserer Lern- und Arbeitswelt – von KI-gestützten Lernangeboten bis zu KI-Anwendungen in Lehre, Betreuung und Verwaltung. Umso wichtiger ist ein transparenter, sicherer und verantwortungsvoller Umgang:

  • Wir setzen KI-Werkzeuge transparent und nachvollziehbar sowie im Einklang mit den jeweils anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere DSGVO und EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (AI Act), sowie mit den Vorgaben unserer Partnerhochschulen und internen Regelungen ein.
  • KI kann Lehre, Betreuung, Verwaltung und interne Prozesse unterstützen; die fachliche und organisatorische Verantwortung verbleibt bei den zuständigen Menschen. Entscheidungen mit wesentlichen Auswirkungen auf Studierende oder Teilnehmende werden nicht ausschließlich auf ungeprüfte KI-Ausgaben gestützt.
  • Für den Einsatz von KI durch Studierende in Studien- und Prüfungsleistungen gelten die Regelungen der jeweiligen Hochschule und Lehrveranstaltung. Unzulässige oder entgegen den geltenden Vorgaben nicht deklarierte KI-Nutzung kann einen Verstoß gegen die gute wissenschaftliche Praxis darstellen.
  • Wir fördern die KI-Kompetenz unserer Mitarbeiter:innen und sensibilisieren Studierende und Teilnehmende angemessen für Chancen, Grenzen und Risiken von KI. Der Einsatz von KI in qualitätsrelevanten Prozessen wird risikobasiert gesteuert; je nach Anwendungsfall werden insbesondere Zweck, Verantwortlichkeiten, Daten- und Informationsschutz, erforderliche menschliche Kontrolle, Qualität und Plausibilisierung von Ergebnissen, externe Anbieter, Änderungen sowie notwendige Nachweise berücksichtigt.

Zusammenarbeit mit Lieferant:innen und Dienstleister:innen

Unsere Werte enden nicht an den Grenzen unseres Unternehmens. Von Lieferant:innen, Dienstleister:innen und Auftragnehmer:innen der ELC erwarten wir, dass sie die für ihre Leistung relevanten Prinzipien dieses Code of Conduct mittragen. Die Anforderungen werden entsprechend Bedeutung, Art und Risiko der jeweiligen Leistung festgelegt und kommuniziert. Ergänzend gilt:

  • Rechtstreue: Einhaltung aller für die jeweilige Leistung anwendbaren gesetzlichen, regulatorischen und vertraglichen Anforderungen, insbesondere im Arbeits-, Sozial-, Steuer-, Wettbewerbs-, Datenschutz- und Umweltrecht sowie erforderlicher Genehmigungen.
  • Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen: keine Kinder- oder Zwangsarbeit (ILO-Kernarbeitsnormen), Achtung der Vereinigungsfreiheit, mindestens gesetzliche bzw. kollektivvertragliche Entlohnung sowie sichere und gesunde Arbeitsbedingungen.
  • Integrität: keine Korruption, Bestechung oder wettbewerbswidrigen Absprachen; Zuwendungen an Mitarbeiter:innen der ELC nur im sozial üblichen, geringwertigen Rahmen; Interessenkonflikte werden unaufgefordert offengelegt.
  • Datenschutz und Vertraulichkeit: Personenbezogene Daten werden ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit den anwendbaren Datenschutzvorgaben verarbeitet; soweit erforderlich, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Angemessene technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sind umzusetzen, Datenschutz- und Sicherheitsvorfälle nach den vereinbarten bzw. gesetzlichen Meldewegen zu melden und vertrauliche Informationen auch nach Vertragsende zu schützen.
  • Urheberrecht und Qualität: Es werden nur Inhalte geliefert, an denen die erforderlichen Rechte bestehen; Quellen werden korrekt zitiert, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis werden beachtet und KI-Werkzeuge transparent und verantwortungsvoll eingesetzt; Lehrinhalte werden gender- und diversitätsgerecht gestaltet.
  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Einhaltung anwendbarer umweltrechtlicher Anforderungen sowie ein der jeweiligen Leistung angemessener, ressourcenschonender Umgang mit Energie, Materialien, Abfällen und Emissionen. Wo sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar, sollen energieeffiziente und klimafreundlichere Alternativen berücksichtigt werden.
  • Weitergabe: Soweit für die Leistung relevant und angemessen, sind wesentliche Anforderungen auch an eingesetzte Subunternehmer:innen weiterzugeben.

Externe Anbieter werden entsprechend der Bedeutung und den Risiken ihrer Leistungen nach festgelegten Kriterien ausgewählt, beauftragt und – soweit erforderlich – bewertet. Die Erfüllung wesentlicher Leistungs- und Qualitätsanforderungen wird angemessen überwacht. Die ELC kann die Einhaltung relevanter Anforderungen im Rahmen vertraglicher Vereinbarungen und gesetzlicher Möglichkeiten durch Selbstauskünfte, Nachweise, Gespräche oder Audits überprüfen. Bei festgestellten Abweichungen werden angemessene Korrektur- oder Abhilfemaßnahmen vereinbart; bei schwerwiegenden oder fortgesetzten Verstößen können weitergehende vertragliche Maßnahmen bis zur Beendigung der Geschäftsbeziehung erfolgen.


Digitale Lehre

  • Lehrende und Studierende pflegen einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Demzufolge gilt Folgendes:
    • Gegenseitiges Ausreden lassen
    • Gegenseitiges und aufmerksames Zuhören
    • Konstruktives Feedback äußern
  • Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Fachexpert:innen, Lektor:innen und Autor:innen achten in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich auf ein angemessenes Verhältnis von Wissensvermittlung und Kompetenzaufbau. Sie orientieren sich an den Anforderungen des jeweiligen Bildungsangebots und an wissenschaftlich fundierten Konzepten. Lernziele, Workload sowie Kriterien für Leistungsnachweise werden, soweit für das jeweilige Angebot vorgesehen, transparent und in Abstimmung mit den zuständigen Partnerhochschulen kommuniziert.
  • Der Ablauf und die technische Umsetzung digitaler Lehrveranstaltungen werden den Studierenden und Teilnehmenden über die jeweils eingesetzten Lern- und Kommunikationskanäle bekanntgegeben. Alle Nutzer:innen sind verpflichtet, die hierfür kommunizierten organisatorischen, technischen und rechtlichen Vorgaben einzuhalten.
  • Während digitaler Lehrveranstaltungen können die vorgesehenen Kommunikationsfunktionen – etwa Chat, Wortmeldung oder Webcam – im Rahmen der jeweils kommunizierten Regeln genutzt werden.
  • Im Rahmen digitaler Lehrveranstaltungen werden personenbezogene Daten nur verarbeitet, soweit dies für Durchführung, Betreuung oder zulässige Dokumentationszwecke erforderlich ist. Dabei gelten insbesondere die Grundsätze der Zweckbindung, Datenminimierung, Transparenz und Zugriffsbeschränkung nach den anwendbaren Datenschutzvorgaben.
    • Unbefugte Bild-, Ton- oder Bildschirmaufzeichnungen durch Studierende, Teilnehmende oder sonstige Nutzer:innen sind untersagt.
    • Offizielle Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen oder Teilen davon dürfen nur durch hierfür autorisierte Personen und nur dann erstellt oder bereitgestellt werden, wenn eine geeignete Rechtsgrundlage bzw. Berechtigung vorliegt, die Betroffenen angemessen informiert wurden und die geltenden Datenschutz- und Hochschulvorgaben eingehalten werden. Zugriff, Berechtigungen, Speicherdauer und Löschung werden entsprechend den geltenden Regelungen festgelegt.
  • Vorträge, Aufzeichnungen und Materialien dürfen ohne entsprechende Berechtigung weder weitergegeben noch auf eigenen oder fremden Webseiten, Social-Media-Konten oder sonstigen Plattformen veröffentlicht werden. Urheber-, Nutzungs-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte sind zu beachten.
  • Bei Verstößen können im Verantwortungsbereich der ELC angemessene Maßnahmen getroffen werden, beispielsweise der Ausschluss aus einer einzelnen Online-Lehrveranstaltung. Weitergehende hochschul- oder studienrechtliche Maßnahmen richten sich nach den Regelungen und Zuständigkeiten der jeweiligen Partnerhochschule.

 

Stand: August 2026 – Version 2026.07 – ELC E-Learning-Consulting GmbH